- Seminarnummer:
F44-2027 - Termine: Do: 18.11.2027, 10-17 Uhr
- Referent/in:
- Christine Renter
- Zielgruppe: Fachkräfte der Sozialen Arbeit, des Gesundheitswesens und andere Interessierte
- Teilnehmerzahl: min. 14 | max. 20 Teilnehmer
- Teilnahmegebühr: 184,00 € inkl. Kursmaterialien, Mittagessen, Pausenerfrischungen
Bildungszuschüsse ... - Anmeldeschluss ist der 21.10.2027
- Veranstaltungsort: Neubrandenburg
- Anmeldeformular / Fragen zum Seminar?
Traumasensibel begleiten
Zwischen Mitgefühl, Kommunikation und Selbstfürsorge
Traumatische Erfahrungen können bei Betroffenen und Begleitenden Unsicherheit auslösen. Wie können wir einfühlsam reagieren, hilfreiche Worte finden und Grenzen wahren? Das Seminar vermittelt konkrete Impulse und Strategien für den Berufsalltag.
Worum geht es?
Traumatische Erfahrungen können Menschen tief erschüttern und sich auf ganz unterschiedliche Weise im Alltag zeigen. Für Fachkräfte und andere begleitende Personen kann der Umgang damit herausfordernd sein. Unsicherheit, Hilflosigkeit oder die Frage „Was kann ich jetzt überhaupt sagen oder tun?“ sind dabei keine Seltenheit.
Dieses Tagesseminar vermittelt grundlegendes Wissen über traumatische Erfahrungen und mögliche Reaktionen darauf. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie betroffene Menschen im beruflichen Alltag traumasensibel begleitet werden können. Welche Worte können hilfreich sein? Wie kann Mitgefühl gezeigt werden, ohne Grenzen zu überschreiten oder zusätzlich zu belasten? Und wie gelingt es, auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben?
Ebenso wichtig ist der Blick auf die eigene Person. Die Begegnung mit schweren Lebensgeschichten kann berühren und nachwirken. Deshalb geht es auch um Selbstfürsorge, persönliche Grenzen und den bewussten Umgang mit eigenen Belastungen.
Die Teilnehmer*innen erhalten konkrete Impulse, erarbeiten hilfreiche Strategien für ihren Berufsalltag und entwickeln einen persönlichen Ressourcenkoffer, auf den sie in herausfordernden Situationen zurückgreifen können.