• Seminarnummer: F23-2027
  • Termine: Fr: 25.06.2027, 10-17 Uhr
  • Referent/in:
    • Anna Lena Westerholt
  • Zielgruppe: Fachkräfte der Sozialen Arbeit, der Elementarpädagogik, des Gesundheitswesens und andere Interessierte
  • Teilnehmerzahl: min. 14 | max. 20 Teilnehmer
  • Teilnahmegebühr: 194,00 € inkl. Kursmaterialien, Mittagessen, Pausenerfrischungen
    Bildungszuschüsse ...
  • Anmeldeschluss ist der 28.05.2027
  • Veranstaltungsort: Neubrandenburg
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Nah dran – ohne zu nah zu sein

Wie Nähe gelingt und Grenzen gewahrt bleiben

Menschen zugewandt begleiten und dabei professionell handeln: Das Seminar beleuchtet den Umgang mit emotionaler Beteiligung, persönlichen Grenzen und herausfordernden Beziehungssituationen im Berufsalltag.

Worum geht es?

In sozialen Berufen steht die Begleitung von Menschen in herausfordernden Lebenssituationen im Mittelpunkt. Dabei entsteht eine besondere Form der Beziehung: Sie braucht Vertrauen, Einfühlungsvermögen und menschliche Zugewandtheit – gleichzeitig allerdings auch Klarheit, professionelle Haltung und einen bewussten Umgang mit den eigenen Grenzen. Das Seminar lädt dazu ein, die eigene Rolle in der Beziehungsarbeit zu reflektieren und den Umgang mit emotionaler Beteiligung bewusst zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wie viel persönliche Nähe ist hilfreich? Wie kann Empathie gelebt werden, ohne sich selbst zu überfordern? Wie gelingt es, auch in schwierigen Situationen professionell und handlungsfähig zu bleiben? Gemeinsam werden typische Herausforderungen aus dem Berufsalltag betrachtet und Möglichkeiten entwickelt, eine gesunde Balance zwischen Engagement für andere und Selbstfürsorge zu finden. Die Teilnehmer*innen setzen sich mit eigenen Haltungen, Erwartungen und Handlungsmustern auseinander und erweitern ihre Sicherheit im Umgang mit komplexen Beziehungssituationen. Das Seminar bietet Raum für fachlichen Austausch, Reflexion und praktische Impulse, um Beziehungen bewusst zu gestalten, die eigene Professionalität zu stärken und langfristig gesund in sozialen Arbeitsfeldern zu bleiben.

Beispiele aus der Praxis können gern eingebracht werden.