18 Menschen. 11 Orte. 1 gemeinsames Ziel. – Willkommen, SG 24!
Am 1. und 2. September 2026 ist unsere neue Studiengruppe SG 24 in ihr berufsbegleitendes Bachelorstudium Soziale Arbeit gestartet. Für das erste gemeinsame Startmodul ging es ins Ferienland Salem, wo zwei intensive Tage voller Begegnungen, Informationen und erster gemeinsamer Erlebnisse auf die 18 Studierenden warteten.
Ein Studium neben Beruf, Familie und Alltag zu beginnen ist ein großer Schritt, und genau deshalb war ein guter gemeinsamer Start so wichtig. In Salem hatten die Studierenden zunächst viel Raum, sich gegenseitig kennenzulernen, erste Kontakte zu knüpfen und als Gruppe zusammenzufinden. Mit Steckbriefen, persönlichen Stärken und verschiedenen Kennenlernformaten wurde schnell klar, wie unterschiedlich die Menschen, ihre beruflichen Erfahrungen und Lebenswege sind, die hier zusammenkommen und doch ein gemeinsames Ziel verbindet.

Studierende der SG24 mit wissenschaftlicher Leiter und Direktor des IfWs Prof. Dr. Andreas Speck (1.v.l.), Geschäftsführerin des IfW Silke Schwartz (2. v.l.) und Studienbegleiterin und pädagog. Mitarbeiterin des IfW Daniela Zorn (1.v.r.)
Gleichzeitig ging es bereits ganz praktisch um den Studienalltag. Studienzirkel, Fachordnungen, Bildungsurlaub und Fördermöglichkeiten standen ebenso auf dem Programm wie Informationen zum Studienablauf und der digitale Zugang zu den Systemen der Hochschule Neubrandenburg. Auch das Institut für Weiterbildung e. V. und seine Rolle als Begleiter während des berufsbegleitenden Studiums wurde ausführlich vorgestellt.
Die neue Studiengruppe bringt Menschen aus elf verschiedenen Orten zusammen, von Rostock bis Neubrandenburg, von Greifswald bis Templin, von Stralsund bis Prenzlau. So unterschiedlich die Wege in die SG 24 auch sind, verbindet die Studierenden ihre berufliche Erfahrung in sozialen Arbeitsfeldern und der Wunsch, diese Erfahrung durch wissenschaftliches Wissen, neue Perspektiven und professionelle Kompetenzen weiterzuentwickeln. Gerade diese Vielfalt macht das berufsbegleitende Studium besonders, denn unterschiedliche Praxisfelder, Erfahrungen und Sichtweisen fließen von Beginn an in den gemeinsamen Lernprozess ein. So entsteht ein Studium, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern vom gegenseitigen Austausch lebt.
Besonders kreativ wurde es, als die Studierenden ihr eigenes Studiengruppenlogo entwickelten. Im Mittelpunkt steht ein wissbegieriger Oktopus, der mit seinen vielen Armen sinnbildlich für all das steht, was ein berufsbegleitendes Studium ausmacht: Lernen, Organisieren, Fragen stellen, neue Ideen entwickeln, Orientierung finden, Zusammenarbeit und nicht zuletzt das Jonglieren verschiedener Lebensbereiche. Buch, Kompass, Glühbirne, Zahnräder, Handschlag und viele weitere Elemente greifen zentrale Themen der kommenden Studienjahre auf, und auch Gemeinschaft, Natur, unterschiedliche Perspektiven und der Weg zu einem gemeinsamen Ziel finden sich im Logo wieder.
Unter dem Logo hat die SG 24 vier Begriffe gewählt, die ihren gemeinsamen Weg begleiten sollen: Gemeinsam, Vielfältig, Neugierig, Tiefgründig. Damit ist schon zu Beginn ein erstes sichtbares Zeichen für das entstanden, was sich in den kommenden Semestern weiterentwickeln soll, für Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und eine eigene Identität als Studiengruppe.
Vor der SG 24 liegen nun dreieinhalb intensive Jahre mit sieben Semestern, mit Präsenzphasen, Studienzirkeln, Selbststudium, Prüfungen, neuen fachlichen Perspektiven und zahlreichen Erfahrungen, die Theorie und berufliche Praxis miteinander verbinden. Am Ende steht der Bachelor of Arts Soziale Arbeit. Doch bis dahin geht es um weit mehr als einen Abschluss, nämlich darum, vorhandene Praxiserfahrung wissenschaftlich zu reflektieren, neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, voneinander zu lernen und sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln.
Die ersten beiden Tage in Salem haben dafür einen guten Ausgangspunkt geschaffen.
Liebe SG 24, schön, dass ihr da seid. Wir wünschen euch Neugier, Ausdauer und viele bereichernde Begegnungen, vor allem aber eine Studienzeit, auf die ihr später gern zurückblickt. Wir freuen uns darauf, euch auf diesem Weg zu begleiten.
