„Angst schwingt immer mit..“ Erfahrungen von Frauen in Mecklenburg-Vorpommern

Rassismus ist besonders für diejenigen permanent sichtbar und spürbar, die ihm Alltag ausgesetzt sind. Repräsentative Zahlen über Erfahrungen mit Rassismus oder Erhebungen zu Ausmaß und Folgen von Alltagsrassismus in Mecklenburg-Vorpommern liegen bislang nicht vor oder finden nicht statt (vgl. Amerr 2002, S. 2). Obwohl der Bedarf hoch ist.

Aus diesem Grund gründete die Initiative von Lola für Demokratie in MV ein Forschungskollektiv, um empirische Daten von betroffenen Frauen zu generieren.

Das Lagebild Rassismus beleuchtet die Perspektive von Frauen aus Mecklenburg-Vorpommern, die Rassismus erleben. Die Befunde zeigen, wie die Frauen versuchen müssen, allgegenwärtige Abwertungen und Bedrohungen zu vermeiden und welchen Einfluss dies auf ihr alltägliches Leben hat.

Die Amadeu Antonio Stiftung, Lola für Demokratie in MV e.V. und Tutmonde e.V. veröffentlichen gemeinsam mit der Hochschule Neubrandenburg die Ergebnisse der qualitativen Studie „Angst schwingt immer mit“.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 30. November 2022 um 17:30 Uhr im Café International in der Neutorstraße 7, Neubrandenburg sind Interessierte herzlich eingeladen, um gemeinsam die Befunde zu diskutieren.

 

Nähere Informationen zur Studie unter diesem Link: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/lagebild-rassismus-angst-schwingt-immer-mit-erfahrungen-von-frauen-in-mecklenburg-vorpommern/

 

Ameer, T. in:  Lola für Demokratie in MV e.V. (2021): Lagebild Rassismus: „Angst schwingt immer mit.“ Erfahrungen von Frauen in Mecklenburg-Vorpommern. Stralsund.

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Spenden statt Blumen

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums veranstaltete das IfW eine Spendenaktion anstatt Blumen oder Geschenke, um insbesondere auf die wichtige Arbeit in Hospizen aufmerksam zu machen und diese zu unterstützen.

Insgesamt kamen über 1000 € an Spenden zusammen, die der Dreikönigshospiz gGmbH in Vertretung durch Aufsichtsratsvorsitzende Frau Prachtl im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung am 08. September 2022 überreicht wurden.

Diese Spende geht direkt an den ambulanten Hospizdienst. Hiermit wird die Arbeit ehrenamtlich Tätigen in der Häuslichkeit unterstützt, die Arbeit mit den Schwerstkranken und ihren An- und Zugehörigen sowie die Arbeit in der Gruppe der Ehrenamtlichen im Gruppengeschehen und in praktischen Fallbesprechungen.

Das IfW bedankt sich noch einmal bei allen Spender*innen!

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Ergebnisse der Online-Befragung wie Fach-und Führungskräfte die Veränderungen ihrer Arbeit in der Sozialen Arbeit durch die Digitalisierung erleben

Reifenwechsel bei voller Fahrt: Wie erleben Fach-und Führungskräfte die Veränderungen ihrer Arbeit in der Sozialen Arbeit durch die Digitalisierung?

Ein wichtiges Highlight des 20-jährigen Jubiläums des IfW stellte die Präsentation der Online-Befragung von Fach- und Führungskräften der Sozialen Arbeit von August 2021 bis Oktober 2021 dar. Ziel dieser Befragung war die Erhebung von Einstellungen und Erfahrungen von Fach- und Führungskräften der Sozialen Arbeit und die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für das Sozialmanagement zur Bewältigung der digitalen Transformation.

Mit Unterstützung des IfW nahmen über 750 Interessierte an der 15-minütigen Online-Befragung teil.

Dieses Projekt zeigt erneut die starke Kooperation der Hochschule Neubrandenburg mit dem IfW, um insbesondere Fachkräfte der Sozialen Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen in ihrem Berufsalltag zu unterstützen.

Details der Studie können unter diesem Link entnommen werden: Präsentation Studie Reifenwechsel bei voller Fahrt

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