Austausch, Impulse und Leadership in sozialen Organisationen

Wie gelingt gute Führung in sozialen Organisationen? Welche Kompetenzen brauchen Fach- und Führungskräfte, um aktuellen Herausforderungen wirksam zu begegnen? Und welche Rolle spielen Weiterbildung, Austausch und Reflexion dabei?

Unsere Kolleginnen am IfW-Info-Stand gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Susanne A. Dreas auf der Leadership-Tagung in der Hochschule Neubrandenburg.

Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung „Leadership in sozialen Organisationen – Konzepte, Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven“, die am 12. Juni 2026 an der Hochschule Neubrandenburg stattfand. Veranstaltet wurde die Tagung von der BAG SMW-Bundesarbeitsgemeinschaft Sozialmanagement/Sozialwirtschaft an Hochschulen e.V. und der Hochschule Neubrandenburg in Kooperation mit dem Institut für Weiterbildung e.V. an der Hochschule Neubrandenburg.

Auch wir waren mit einem Info-Stand vor Ort vertreten. Unsere Kolleginnen Susanne Fischer (links im Bild) und Kerstin Lepke (rechts im Bild) nutzten die Gelegenheit, mit Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen, über Fort- und Weiterbildungsangebote zu informieren und Impulse aus der Praxis aufzunehmen. Der direkte Austausch mit Fachkräften, Lehrenden und Interessierten aus der Sozialwirtschaft machte deutlich: Führung in sozialen Organisationen ist ein Thema, das bewegt – fachlich, organisatorisch und persönlich.

Das Programm der Tagung griff verschiedene Perspektiven auf Führung auf. Thematisiert wurden unter anderem laterale Führung, Leadership- und Advocacy-Kompetenzen, Selbstführung von Führungskräften sowie das Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit. In parallelen Workshops ging es zudem um agile Führung, die Führung von freiwillig Engagierten und Ehrenamtlichen sowie um Inclusive Leadership.

Damit bot die Veranstaltung einen fachlich breiten Rahmen, um aktuelle Entwicklungen in sozialen Organisationen zu diskutieren. Gerade in Zeiten wachsender Anforderungen zeigt sich: Führung braucht nicht nur Managementwissen, sondern auch Haltung, Kommunikationsfähigkeit, Selbstreflexion und die Bereitschaft, Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten.

Am Stand des iFU entstanden zahlreiche Gespräche über berufliche Weiterentwicklung, Weiterbildungsmöglichkeiten und die Frage, wie Qualifizierung Fach- und Führungskräfte in sozialen Arbeitsfeldern stärken kann. Besonders wertvoll war dabei der persönliche Kontakt: Viele Fragen lassen sich im direkten Gespräch konkreter klären, viele Ideen entstehen erst durch Austausch.

Der Info-Stand machte sichtbar, wofür das iFU steht: Fort- und Weiterbildung als Möglichkeit, berufliche Perspektiven zu erweitern, Kompetenzen zu vertiefen und neue Impulse für die eigene Praxis mitzunehmen.

Ein besonderer Dank gilt Frau Prof. Dr. Susanne A. Dreas (mittig im Bild), der Organisatorin der Tagung, sowie allen Beteiligten, Referierenden und Teilnehmenden für die gelungene Veranstaltung. Die Tagung hat gezeigt, wie wichtig Räume sind, in denen Wissenschaft, Praxis und Weiterbildung miteinander ins Gespräch kommen.

Wir nehmen viele Anregungen, interessante Begegnungen und fachliche Impulse mit, und freuen uns darauf, den Austausch rund um Leadership, Sozialwirtschaft und Weiterbildung weiterzuführen.

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