Beruf, Familie und Studium verbinden: Soziale Arbeit berufsbegleitend studieren

Ein Studium ist keine Frage des Alters – sondern eine Entscheidung für die eigene Zukunft. Das zeigt ein aktueller Beitrag des Nordkurier vom 14.07.2026, der zwei Studierende unseres berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit begleitet. Ihre Lebenswege könnten unterschiedlicher kaum sein. Was sie verbindet, sind der Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung, die Unterstützung ihrer Studiengruppe und ein gemeinsames Ziel: der Bachelorabschluss.

Unterschiedliche Wege, ein gemeinsames Ziel

Hannes Wrzesniak ist 24 Jahre alt, ausgebildeter Erzieher und arbeitet in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Direkt nach seiner Ausbildung entschied er sich für das berufsbegleitende Studium. Er wollte den Schwung aus der Ausbildungszeit nutzen und sich neue berufliche Perspektiven eröffnen. Langfristig kann er sich vorstellen, Verantwortung in einer Leitungsfunktion zu übernehmen.

Reimer Goldschmidt ist 55 Jahre alt und bringt mehrere Berufsausbildungen sowie jahrzehntelange Berufserfahrung mit – unter anderem aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Nach rund 30 Jahren wieder in wissenschaftliches Lernen und Studieren einzusteigen, war für ihn zunächst eine große Umstellung. Trotzdem entschied er sich bewusst für das Studium an der Hochschule Neubrandenburg in Zusammenarbeit mit dem Institut für Weiterbildung. Ausschlaggebend waren für ihn insbesondere der gute Ruf und die verlässliche Begleitung während des Studiums.

Die beiden zeigen: Der berufsbegleitende Studiengang richtet sich sowohl an Menschen am Anfang ihres Berufslebens als auch an erfahrene Fachkräfte, die sich fachlich weiterentwickeln oder beruflich neu ausrichten möchten.

Lernen von- und miteinander

Eine besondere Stärke des Studiengangs liegt in der Vielfalt der Studierenden. Unterschiedliche Altersgruppen, Berufsbiografien und Erfahrungen treffen aufeinander. Davon profitieren alle: Theoretische Inhalte werden mit konkreten Situationen aus der Praxis verknüpft, neue Perspektiven entstehen und berufliche Erfahrungen können gemeinsam reflektiert werden.

Eine zentrale Rolle spielen dabei die Studienzirkel. Die Studierenden werden nach ihren Wohnorten in kleinere Gruppen eingeteilt und treffen sich regelmäßig, um Lehrinhalte nachzubereiten, Aufgaben zu bearbeiten und sich gemeinsam auf Prüfungen vorzubereiten.

IfW-Geschäftsführerin Silke Schwartz beschreibt diese Gemeinschaft als wichtigen Erfolgsfaktor: Die Gruppe gibt den Studierenden Unterstützung, Orientierung und Rückhalt. Gerade in einem berufsbegleitenden Studium muss niemand allein vor den Herausforderungen stehen.

Ein Studium, das berufliche Wege verändern kann

Wie nachhaltig das Studium die persönliche und berufliche Entwicklung beeinflussen kann, zeigt auch der Weg des Absolventen Gerald Hehl. Heute arbeitet er als Bereichsleiter für Ehrenamt und Stabsstellen beim Kreisdiakonischen Werk Stralsund.

Für ihn war das Studium ein entscheidender Schritt in seiner beruflichen Entwicklung. Besonders prägend waren neben den Studieninhalten die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt innerhalb seiner Studiengruppe.

Das berufsbegleitende Studium eröffnet vielfältige Perspektiven, beispielsweise in der Kinder- und Jugendhilfe, der Beratung, der Sozialpsychiatrie, der Eingliederungshilfe, im Sozialmanagement oder in koordinierenden und leitenden Tätigkeiten.

Anspruchsvoll – aber gut planbar

Beruf, Studium und möglicherweise auch Familienaufgaben miteinander zu verbinden, verlangt Organisation, Ausdauer und Unterstützung durch das persönliche Umfeld. Intensive Lern- und Prüfungsphasen gehören dazu.

Gleichzeitig ist das Studium gezielt auf Berufstätige ausgerichtet. Die Lehrveranstaltungen finden in überschaubaren Präsenzphasen statt. Feste Studiengruppen, regionale Studienzirkel und eine kontinuierliche Begleitung durch das IfW schaffen einen verlässlichen Rahmen.

Hannes Wrzesniak und Reimer Goldschmidt gehen nach dem Sommer in ihr letztes Semester. Dann steht mit der Bachelorarbeit der abschließende Schritt ihres Studiums bevor.

Jetzt den nächsten Schritt gehen

Die nächste Studiengruppe startet jetzt im September 2026.

Wer bereits in einem sozialen Beruf arbeitet und sich weiterentwickeln, neue Aufgaben übernehmen oder einen akademischen Abschluss erwerben möchte, kann sich jetzt für den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Soziale Arbeit bewerben.

Nutzen Sie Ihre berufliche Erfahrung als Grundlage für den nächsten Schritt – unabhängig davon, ob Sie 24, 35 oder 55 Jahre alt sind.

Weitere Informationen zu Studienaufbau, Voraussetzungen und Bewerbung erhalten Sie auf der Internetseite der Hochschule Neubrandenburg und hier bei uns auf der Webseite unter folgendem Link. Bis zum 31.08.2026 über das Bewerbungsportal der Hochschule Neubrandenburg online bewerben. 

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