Landesarmutskonferenz (LAK) legt Stellungnahme zur Segregationsstudie vor

Das Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) hat kürzlich eine Studie über den Stand und das Ausmaß an Segregation in rd. 70 deutschen Städten vorgelegt. Darunter wurden auch drei Städte aus Mecklenburg-Vorpommern untersucht (Schwerin, Rostock, Neubrandenburg).

Was versteht man unter Segregation? Dieses städtische Problem beschreibt die ungleiche Verteilung von Bevölkerungsgruppen verteilt über verschiedene Stadtteilgebiete. In MV sind besonders die soziale  und die demografische Segregation virulent. Bestimmte, oft hinlänglich bekannte Stadtteile, meist in Stadtrandlagen, verkommen zu „Armenhäusern“ der Städte, wo sich auch ein besonders hoher Anteil von Kindern unter den Betroffenen findet. So steht die Frage im Raum: „Wächst hier eine verlorene Generation  heran?“ Aber auch bei den ab 65-jährigen ist die Situation in MV signifikant.

Diese und andere Aspekte der Studie werden aus Sicht der LAK MV bezogen auf den Nordosten in der Stellungnahme kommentiert und Handlungsaufforderungen benannt. Die Stellungnahme wurde jüngst der Landesregierung, Parteien, den angesprochenen Städten und den Kommunalverbänden zugeleitet.

Interessierte finden die Studie unter https://bibliothek.wzb.eu/pdf/2018/p18-001.pdf

und die Stellungnahme der LAK MV unter LAK Stellungnahme zur WZB Segregation

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