LAK unterzeichnet den Aufruf „Für eine offene und freie Gesellschaft“

Die LAK MV gehört zu den Unterzeichnern des Aufruf „Für eine offene und freie Gesellschaft“. Rassismus und Menschenverachtung nehmen in der Gesellschaft zu. Was gestern noch unsagbar war, muss man heute als unsägliche Aussage vielfach hören. In diesem Aufruf wird auf die Unteilbarkeit verschiedener Bereiche hingewiesen. „Auch die Soziale Arbeit ist hiervon betroffen“, betont Prof. Ulf Groth vom IfW, der als Sprecher der LAK MV fungiert.

So heißt es in dem Aufruf z.B.:

„Während der Staat sogenannte Sicherheitsgesetze verschärft, die Überwachung ausbaut und so Stärke markiert, ist das Sozialsystem von Schwäche gekennzeichnet: Millionen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Pflege, Gesundheit, Kinderbetreuung und Bildung. Unzählige Menschen werden jährlich aus ihren Wohnungen vertrieben. Die Umverteilung von unten nach oben wurde seit der Agenda 2010 massiv vorangetrieben. Steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber.“

Am 13. Oktober findet in Berlin eine große Demonstration unter dem Titel: „Unteilbar“ statt.

Der Link zum Aufruf lautet:

https://www.unteilbar.org/aufruf/

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