Arbeiten und studieren: Beim IfW starten 31 neue berufsbegleitend Studierende

Im September eines jeden Jahres startet stets eine neue Studiengruppe (SG) beim IfW an der Hochschule in Neubrandenburg. In diesem Jahr bereits zum sechzehnten Male in ununterbrochener Folge. Traditionell werden die ersten drei Tage der neuen Studiengruppe auswärts durchgeführt, damit ein gutes gruppendynamisches Zusammenwachsen und gegenseitiges Kennenlernen der Gruppe möglich ist. In diesem Jahr traf man sich bei herrlichem Wetter in Boltenhagen, direkt an der Ostsee.

 

„Eine so international zusammengesetzte Studiengruppe hatten wir noch nie!“ betonte Prof Ulf Groth vom IfW bei der Begrüßung der neuen Studierenden. Neben Kommilitoninnen aus Tansania und Ungarn sind auch Studierende aus Syrien und dem Iran dabei, die als schutz-suchende geflüchtete Menschen nach Deutschland gekommen sind. „Damit leistet das IfW auch einen bescheidenen Beitrag zur Integration“, ergänzte Groth. Diese Studierenden arbeiten mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und können aufgrund Ihrer Sprachvorteile wirkungsvoll helfen.

 

Die Besonderheit der berufsbegleitenden Studiengänge ergibt sich der Vielschichtigkeit der unterschiedlichen Grundprofessionen und vor allem der sehr unterschiedlichen Arbeitsfelder, z.B. der Behindertenhilfe. Kitas, Schulsozialarbeit, gesetzlicher Betreuung, Arbeit mit alkoholerkrankten Menschen, Wohnheimen und Tageskliniken u.a.m.. „Diese Vielfalt an unterschiedlichen Arbeitsgebieten eröffnet zahlreiche Lernmöglichkeiten der Studierenden untereinander“, führte Studiengangsbegleiterin Angela Weging vom IfW aus. Sie wird diese Studiengruppe die gesamte 3,5-jährige Studiendauer über begleiten und als feste Ansprech-partnerin und Motivatorin fungieren, Dies Begleitung wird von den Studieren sehr geschätzt.

 

Die SG 16 wird ihr Studium am IfW im Frühjahr 2022 beenden. Bis dahin liegen zahlreiche spannende Lehrveranstaltungen an Wochenenden und Studienwochen vor den 31 hochmotivierten Kommilitoninnen und Kommilitonen.

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