*Ausgebucht*
  • K02-2018
  • Sa: 02.06.2018, 10-17 Uhr
    • Dagmar Hoffmann, Puchow
  • Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der Elementarpädagogik und andere Interessierte
  • min. 14 | max. 20 Teilnehmer
  • 92,- € inkl. Kursmaterialien, Mittagessen u. Pausenerfrischungen
    So können Sie sparen ...
  • Anmeldeschluss ist der 04.05.2018
  • Modul 2.2 der BiKo MV
  • Neubrandenburg
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Verhaltensauffälligkeiten im Kindesalter

Das ist doch nicht normal?!

Bindungstheoretisches Basiswissen führt zu einem besseren Verständnis von Verhaltensauffälligkeiten. In diesem Seminar werden den pädagogischen Fachkräften anhand konkreter Fälle Interventionsmodelle und deren Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt.

Worum geht es?

In diesem Seminar werden Interventionen aufgezeigt, die eindeutig auf eine Veränderung im Muster der Interaktionen und Beziehungen zwischen den Eltern, den Bezugspersonen sowie dem Kind und nicht auf das bloße Verändern des kindlichen Verhaltens zielen. Studien konnten belegen, dass die direkte Veränderung der Interaktionsmuster eine indirekte Veränderung bzw. Reduzierung des zerstörerischen Verhaltens bewirkt. Ebenso hilfreich ist es, eigene Verhaltensdispositionen als Reaktion auf bestimmte Verhaltensweisen der Adressaten deuten zu können  Eine bindungstheoretische Aufklärung dient auch der Psychohygiene, um im Falle eines Ausbleibens des Interventionserfolges die Gefahr einer persönlichen Enttäuschung zu begrenzen. Werden die Verhaltensweisen der Kinder als Ausdruck tief sitzender Angst und Hilflosigkeit und nicht als Gehässigkeit und Widersetzlichkeit gesehen, können die Bezugspersonen mit anderen Strategien als mit Strafe und Ausschluss reagieren.
Sie erhalten in diesem Seminar auch die Möglichkeit, eigene Fälle aus der Praxis mit Hilfe dieser Instrumente zu reflektieren.