• F33-2019
  • Mo: 21.10.2019, 10-17 Uhr
    • Ingo Westerholt, Neubrandenburg
  • Fachkräfte der Sozialen Arbeit und andere Interessierte
  • min. 14 | max. 20 Teilnehmer
  • 113,- € inkl. Kursmaterialien, Mittagessen u. Pausenerfrischungen
    So können Sie sparen ...
  • Anmeldeschluss ist der 20.09.2019
  • Neubrandenburg
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Männer und Frauen

Unterschiede akzeptieren und als Bereicherung wahrnehmen

Der Gender-Begriff wird vielfältig gebraucht. Welche Aspekte von männlich-weilblich spielen in der Arbeit mit Klienten eine Rolle? Lassen Sie uns bewusster machen, was sonst oft im Unbewussten abläuft und mögliche Potenziale herausarbeiten.

Worum geht es?

Die Debatte um typisch männliches und typisch weibliches Verhalten hat in den letzten 100 Jahren mächtige Wechsel erfahren. Die gesellschaftlichen Vereinbarungen, was männlich und was weiblich, was erlaubt, erwünscht und im Miteinander verboten ist, verschiebt sich gerade sowohl im privaten, als auch im öffentlich-dienstlichen Bereich. Wir leben heute in sehr spannenden, aber eben auch verunsichernden Zeiten. Ich möchte mit Ihnen eine Bestandsaufnahme machen. Was ist wissenschaftlich belegt? Welche Vor- und Nachteile bringt der Gender Gedanke und wo stehen wir selbst in unseren Beziehungen und in unserer Arbeit mit Klientinnen und Klienten? Wo spielen geschlechtsspezifische Faktoren eine Rolle (was davon ist biologisch – sozial – moralisch – vernünftig)? Lassen Sie uns Licht bringen in die Irrungen und Wirrungen der Geschlechterdebatte. Was sagt die Wissenschaft, was die Moral und welche Erfahrungen und Glaubenssätze vertreten wir persönlich. Wie möchten wir unsere Kinder erziehen, was versuchen wir unseren heranwachsenden Mädchen, was den Jungen mitzugeben?

Wo sind Männer und Frauen tatsächlich unterschiedlich, wie können sie sich bereichern? Wo arbeiten wir bewusst, wo unbewusst mit geschlechtsspezifischen Annahmen?

Lassen Sie uns die gesellschaftlichen Veränderungen betrachten. Was geht heute nicht mehr, was ist eigentlich noch erlaubt? Was ist biologisch determiniert, was sozial erlernbar? Was hilft Mädchen, was Jungen, um sich optimal zu entwickeln?

Inzwischen gibt es zahlreiche Studien, die zeigen: Das männliche und das weibliche Gehirn arbeiten unterschiedlich und zwar zum Teil so unterschiedlich, dass man sich wundern kann, wie die beiden überhaupt miteinander klar kommen können. Wir kennen das ja von Loriot oder etwas niveauloser von den Mario Barths dieser Welt, die die Unterschiede zwischen Mann und Frau darstellen. Was in der wissenschaftlichen Debatte lange tabuisiert war, verschob sich in die Gauklerszene. Hier wurden in pointierter Form Männer und Frauen vorgeführt, die aneinander vorbei reden und wahrnehmen.

Studien zeigen jedoch auch, dass Männer und Frauen zwar in einigen Bereichen sehr unterschiedlich sind, dass aber kein Team so gut funktioniert, wie ein Team aus Männern und Frauen. Wobei die besten Teams die sind, in denen Männer und Frauen sich als Paar begreifen, respektieren, schätzen und ergänzen.