• F28-2019
  • Do: 19.09.2019, 10-17 Uhr
    • Dr. Volker Haase, Dobbin
  • Fachkräfte der Sozialen Arbeit, der Elementarpädagogik, des Gesundheitswesens und andere Interessierte
  • min. 14 | max. 20 Teilnehmer
  • 99,- € inkl. Kursmaterialien, Mittagessen u. Pausenerfrischungen
    So können Sie sparen ...
  • Anmeldeschluss ist der 16.08.2019
  • Neubrandenburg
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Aggression konstruktiv nutzen!

Handlungsoptionen zum (präventiven) Umgang mit aggressiven und gewalttätigen Situationen

Es werden drei Bausteine erarbeitet. Zunächst wird geklärt, womit wir es bei Aggression zu tun haben. Im zweiten Schritt werden Ursachen beleuchtet, um im dritten Schritt praktische und auf Selbstfürsorge ausgerichtete Umgangsformen zu erarbeiten.

Worum geht es?

Aggression und Gewalt schaffen bei Fachkräften verschiedenster Professionen ein Gefühl der Unsicherheit. Der Workshop ist auf Fachkräfte zugeschnitten, die den Umgang mit Aggression und Gewalt weiter professionalisieren wollen.

Dazu werden zunächst Motivationen und Verlaufsformen von Aggression und Gewalt auf verschiedenen Systemebenen anschaulich analysiert. Daraus lassen sich konkrete Handlungsoptionen für unterschiedliche Systemebenen (bspw. Klient/in UND Betreuer/in) ableiten. Diese werden in Handlungspläne umgesetzt und mithilfe von Prinzipien wichtiger Normen und Werte gestützt. Zudem werden besondere Fallstricke und psychologische Elemente (z.B. Bindungsmuster) berücksichtigt.

Professionelles Handeln kommt allerdings nicht ohne eine Haltung aus. Die Ressourcenorientierung, auch und vor allem in aggressiven und gewalttätigen Situationen, dient dabei als Hintergrundfolie. Sie wirkt bis in den Bereich des eigenen Selbst hinein – etwa wenn es im weiteren Verlauf um das Thema ‚Selbstfürsorge‘ geht. Die einzelnen Elemente werden anschaulich dargestellt und praxisnah erprobt. Das Seminar möchte das Thema in lockerer Atmosphäre bearbeiten und die Teilnehmenden aktiv einbinden.