• F15-2019
  • Fr: 21.06.2019, 10-17 Uhr
    • Stefanie Neumann, Friedland
  • Fachkräfte der Sozialen Arbeit, des Gesundheitswesens und andere Interessierte
  • min. 14 | max. 20 Teilnehmer
  • 99,- € inkl. Kursmaterialien, Mittagessen u. Pausenerfrischungen
    So können Sie sparen ...
  • Anmeldeschluss ist der 24.05.2019
  • Neubrandenburg
  • Anmeldeformular / Fragen zum Seminar?
  • Drucken

Hirn-Doping - Stress-Coping

Medikamentenmissbrauch zur Leistungssteigerung und Stressreduzierung

Das Seminar macht aufmerksam auf die aktuell eingesetzten psychoaktiven Substanzen. Die Verbreitung, der Konsum, der Missbrauch und die Abhängigkeitsrisiken werden besprochen sowie Möglichkeiten erarbeitet, in der Sozialen Arbeit darauf zu reagieren.

Worum geht es?

Mit den modernen Lebens- und Arbeitsbedingungen, die von Komplexität, Technisierung, Flexibilität und Konkurrenzdruck geprägt sind, gewinnen leistungsorientierte Fähigkeiten zunehmend an Bedeutung. Um die Qualität und Quantität der eigenen Arbeit in Schule, Studium und Beruf zu sichern oder zu steigern, scheinen mitunter psychoaktive Substanzen das Mittel zum Zweck.

Das „Pharmakologische Neuroenhancement“ oder „Cognitive Enhancement“ ist mittlerweile multimedial und wissenschaftlich präsent. Alle Begriffe meinen den Einsatz von (1) frei verkäuflichen „Lifestyle“-Mitteln, (2) verschreibungspflichtigen Medikamenten oder (3) illegalen Drogen bei gesunden Menschen mit dem Ziel umfänglich oder selektiv Leistungen zu verbessern.

Das Seminar gibt einen Überblick zu Verbreitung, Wirkung, Missbrauch und Abhängigkeitsrisiko typischer „Enhancer“: Psychostimulanzien für ein „Hirndoping“ zur kognitiven Leistungsteigerung sowie Beruhigungsmittel (Sedativa) für ein „Mood-Doping“ zum Stressabbau.