*Ausgebucht*
  • F14-2018
  • Mo: 18.06.2018, 10-17 Uhr
    • Ursula Heldt, Görmin
  • Fachkräfte der Sozialen Arbeit, der Elementarpädagogik, des Gesundheitswesens und andere Interessierte
  • min. 14 | max. 20 Teilnehmer
  • 92,- € inkl. Kursmaterialien, Mittagessen u. Pausenerfrischungen
    So können Sie sparen ...
  • Anmeldeschluss ist der 18.05.2018
  • Neubrandenburg
  • Anmeldeformular / Fragen zum Seminar?
  • Drucken

Aggressionen ja – aber nicht als Gewalt

Emotionen sind erwünscht, aggressives Verhalten muss bei Kindern und Jugendlichen gesteuert werden

Mit Aggressionen kann der Mensch viel bewirken, gegen Ungerechtigkeit vorgehen, Innovationen vorantreiben. Wie können Kinder gesteuert werden, dass sie lernen, die Gefühle zu kompensieren, um nicht aggressiv aufzutreten oder sogar Gewalt anzuwenden?

Worum geht es?

Zähigkeit, Ausdauer, Flexibilität und ein großes Netzwerk verstärken die Resilienz. Dazu gehört auch das Wissen, welche Fertigkeiten vorhanden sind, auf welche Ressourcen man zurückgreifen kann. Misserfolge und Ärger gehören zum Leben. Kinder und Jugendliche, die sich aggressiv verhalten, haben sich häufig ein einseitiges aggressives Verhalten abgeschaut,  kennen kein alternatives Vorgehen der Bedürfniserfüllung.

Es ist bei ihnen oft Hilflosigkeit, ihre  Sichtweise, Interpretation  und das Verhaltensrepertoire sind  eingeschränkt. Tatsächlich empfinden viele gewaltbereite und aggressive Kinder und Jugendliche normale Alltagssituationen, als gegen sie gerichtet.

Beispiel: Allein der Blick auf die Uhr, kann bei einem aggressiv auftretenden Menschen eine Provokation darstellen, während ein anderer erkennt, dass derjenige, der auf die Uhr schaut, ein ganz normales Bedürfnis nach  Orientierung und Struktur verspürt.

Wenn sie keine konstruktive Konfliktlösung mit der entsprechenden  Artikulation, keinen Perspektivwechsel trainieren, werden sie schnell auf Widerstände in der eigenen Gruppe und in der Gesellschaft stoßen. In der Hierarchie der Beliebtheitsskala unter Kindern und Jugendlichen schneiden in meiner Praxis, die sozial Kompetenten am besten ab. Dies kann man in einem Gruppenspiel, entsprechend der Altersgruppe, beeinflussen. Dem aggressiv auftretenden Anführer kann damit seine Rolle entzogen werden.