• F05-2022
  • Mi: 11.05.2022, 10-17 Uhr
    • Volker Haase
  • Fachkräfte der Sozialen Arbeit, des Gesundheitswesens und andere Interessierte
  • min. 14 | max. 20 Teilnehmer
  • 114,00 € inkl. Kursmaterialien, Mittagessen, Pausenerfrischungen
    Bildungszuschüsse ...
  • Anmeldeschluss ist der 11.04.2022
  • Neubrandenburg
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Sozialpädagogische Diagnosen

Anamneseverfahren als Grundlage zielführender Interventionen

Mit dem Einsatz von Anamneseverfahren können sozialpädagogische Interventionen passgenau geplant werden. Mithilfe von systemisch geprägten Fragestellungen wird die Auswertung der vorgestellten Diagnoseverfahren praxistauglich gemacht.

Worum geht es?

Soziale Arbeit arbeitet zielgerichtet und ist trotzdem in der Vergangenheit immer stärker unter Druck geraten, soll ihr Handeln rechtfertigen und begründen. Zudem ist ein „vor-sich-hin-arbeiten“ in Zeiten knapper Ressourcen nicht nur ein Thema in Teambesprechungen. In allen Berufen wird sich zunächst ein Überblick über den Gegenstand der Arbeit verschafft. So auch in der Sozialen Arbeit, aber was kann dort der Gegenstand sein?

Um zielgerichtet arbeiten zu können, müssen die Ziele und ihre Umsetzung am Menschen ausgerichtet werden. Dazu braucht es eine Basis, um das eigene Handeln zu begründen, einen roten Faden zu spinnen sowie diesen fest zu halten und gegenüber Dritten zu vertreten. Diese Basis kann mittels einer durchdachten und methodengeleiteten Anamnese geschaffen werden. Einem „am-Problem-vorbei-arbeiten“ wird damit zur Zufriedenheit aller Beteiligten vorgebeugt.

Im Seminar schauen wir uns verschiedene sozialpädagogische Diagnoseverfahren an und prüfen sie auf ihre Praxistauglichkeit. Damit wird einer Perspektivenvielfalt sinnvoll Rechnung getragen und auf handhabbare Arbeitsschritte reduziert. Die Erfahrungen aller Teilnehmenden fließen in die Gestaltung des Seminars ein, das sich dem Thema in lockerer Atmosphäre nähern möchte.

Beispiele aus der Praxis können gern eingebracht werden.